OUTDOOR

Das Outdoorprojekt orientiert sich an der Natur und Erlebnispädagogik und deren grundlegenden Inhalten.

Jeden Donnerstag wird die Komplette Spielschulgruppe einbezogen. Teilweise werden die Gruppen in kleinere Teilgruppen unterteilt, je nach Aktivität, Zeit und Ort.

In Abhängigkeit von Setz und Erntezeiten werden unterschiedliche Aktivitäten im Schulgarten angeboten (Kartoffeln setzen, Erdbeerenernten etc.). Desweiteren wird den Kindern freigestellt in wie fern sie sich an den Aktivitäten beteiligen wollen. Die Kinder haben immer die Option, sich frei im Areal zu bewegen, umauch dort frei spielen zu können.

Unweit der der Maison Relais befindet sich  der pädagogische Wald. In diesem Wald findet man einen Weiher, viele verschlungene Pfade, einen Weidentunnel und jede Menge Wildwuchs. Gerade im Hochsommer bietet der pädagogische Wald ein angenehmen Ort an, um mit den Kindern zu schnitzen, Waldtipis zu bauen oder Pflanzen zu bestimmen.

Glühwäin fir e gudden Zweck

Mat der Aktioun « Glühwäin fir e gudde Zweck », mécht d’Maison Relais Billek all Joer en generéisen Don. Während dem Wanter Bazar vun der Schoul an weider bestëmmten Deeg bis d’Chrëschtvakanz, verkeeft d’Personal aus der Maison Relais Billek hausgemaachten Glühwäin a Kannerpunch, mat de Kanner gebake Kichelcher sou wéi gebastels. D’Recetten ginn all Joer un eng intern gewielten Organisatioun gespent.

Jiddereen ass fir all Joer häerzlech wëllkomm, fir bei enger gemittlecher Wanterstëmmung e Glühwäin fir e gudden Zweck drénken ze kommen.

​2019: 1.250 ​€ fir TRISOMIE 21​

2019: 1.250 €​ fir PIMPAMPEL CHL 

2018: 2000 € fir d’Fondatioun Wonschstär (www.wonschstaer.lu)

2017: 1500 € fir Île aux Clowns (www.ileauxclowns.lu)

2016: 1500 € fir Déierenasyl Gaasperech

2015: 791,19 € fir Eng Hand fir all Kand ASBL

Beienprojet

Bienenprojekt Maison Relais BILLEK:

Wir wollen den Kindern der Maison Relais BILLEK „das Imkern“ ermöglichen. Ein Projekt und die Arbeit mit Bienen benötigt eine gründliche und strukturierte Vorbereitung.

Die Ausstattung, womit fangen wir an?

Wir beginnen grundsätzlich mit 2 Völkern. Dazu wird aus Fachkreisen geraten. Das Imkern mit einem Volk alleine gestaltet sich immer als schwierig. Aus den vorhandenen Völkern kann der weitere Bienenbestand dann gezielt und bienengerecht gesteuert werden.

Hierzu nahmen wir Kontakt zu Herrn Gilbert Moris aus Vichten in Luxembourg auf. Er ist ein erfahrener Imker, der uns sofort seine Unterstützung anbot.

Unser benötigtes Imkermaterial bezogen wir aus dem Beienhaff in Reuland. (www.beienhaff.lu) Ein Fachhandel für Imkerei und Bienenhaltung. Auch hier erhielten wir nützliche Informationen und Unterstützung beim Imkern mit Kindern.

Unser Standort für die Bienen:

Standort für unsere Bienen ist der weitläufige Garten der Maison Relais. Im Bereich der Streuobstwiese haben die Bienen ihre neue Heimat gefunden. Der Standort ist auch abseits vom Schulgebäude bzw. dem Gebäude der Maison Relais. Eine nahegelegene, natürliche Wasserquelle ist vorhanden. Abstand von mindestens 5m zum Nachbargrundstück ist gegeben.

Unsere Bienen befinden sich an einem etwas schattigen Standort im Randbereich unserer weitläufigen Streuobstwiese. Um den Bienenstand herum haben wir einen Staketenzaun und Hinweisschilder angebracht. So ist der Standort für die Kinder und das Personal der Maison erkennbar und klar abgegrenzt.

Anschaffung unserer eigenen Bienenvölker, woher?

Wir haben uns wie oben bereits erwähnt 2 Bienenvölker zugelegt. Diese haben wir von einem professionellen Imker aus Luxembourg gekauft.

Später kann man die Völker über Ableger im Laufe der Zeit erweitern bzw. den Bestand vergrößern.

Bei Bienen kann es, genetisch bedingt, große Verhaltensunterschiede geben. Drei Kriterien sind für eine Schulimkerei besonders wichtig: friedlich, schwarmträge und leistungsfähig. Daher legen wir uns auf die Bienensorte Apis mellifera carnica (Kärntner Biene) fest. Sehr verbreitet in Mitteleuropa. Sie ist sehr sanftmütig, es gibt kaum Schwarmtrieb, sehr genügsam und kommen gut über den Winter. Zudem ist sie früh im Jahr aktiv.

Wie oben bereits erwähnt, haben wir über einen erfahrenen Imker aus Luxembourg unsere Bienen erhalten. Ein Volk mit bereits vorhandenen Honigräumen und ein Ableger, aus dem sich in der Zwischenzeit ein eigenständiges Volk entwickelt hat. Dieses hat nun Zeit, zu einem großen und stabilen Volk heran zu wachsen und von dem wir dann im kommenden Sommer Honig ernten können.

Arbeit mit den Bienen:

Generell orientiert sich das gesamte Bienenprojekt und das Imkern mit unseren Bienen an den Tieren selbst und am sogenannten „Bienenjahr“! Dazu folgendes Schaubild:

Schaubild Quelle: Ruhrstadtimker Bochum-Ruhrgebiet

Dazu werden wir in festen Zeitabständen und an festen Wochentagen Aktivitäten für und mit unseren Bienen stattfinden lassen.

Auf einem großen und übersichtlichen Kalender werden wir für die Kinder, das Personal und auch die Eltern unser gesamtes Projekt samt Aktivitäten und Imkertätigkeiten transparent und informativ in unserer Einrichtung präsentieren. So hat jede interessierte Person die Möglichkeit, sich Informationen über unser Bienenprojekt und den momentanen Standpunkt zu verschaffen.

Eltern und Kinder werden über das Bienenprojekt informiert und die Eltern müssen zur Teilnahme am Projekt und der Arbeit am offenen Bienenvolk eine Einverständniserklärung unterschreiben und in der Maison Relais abgeben.

Wir werden im Eingangsbereich der Maison Relais eine große Infotafel aufstellen, die zur Information der Kinder, der Eltern und des gesamten Personals dient.

Hier werden pro Monat die anfallenden Arbeiten am Bienenstock dargestellt und dokumentiert. Sämtliche Aktivitäten des Bienenprojekts werden an Hand von Fotos präsentiert und dokumentiert. Die Kinder werden sich kreativ und frei an der Gestaltung der Infotafel beteiligen.

Hergestellte Produkte wie Honig, Honigseife, Kerzen aus Honigwachs usw. werden von den Kindern/der MR am hauseigenen Weihnachtsmarkt angeboten und der Erlös ist für einen guten Zweck bestimmt.

Gemeinsames Imkern mit den Kindern-Rolle des Personals:

Vorbildfunktion des Personals im fachgerechten Umgang mit den Bienen, beim Imkern und der Wissensvermittlung an die Kinder. Zuständiges Personal trägt in allen Bereichen die Verantwortung für das Projekt. Hier hat sich eine 5 köpfige Gruppe von Erzieherinnen und Erziehern aus allen Cyclen gebildet, um das Bienenprojekt vielfältig und altersgerecht mit den Kindern aufzustellen und den Kindern entsprechend ihres Alters und ihres Kenntnisstandes das Leben der Bienen näher zu bringen. Dabei fließen Erfahrungen aus eigener/privater Imkerei, Fortbildungen und der Fachliteratur mit ein.

Über die Fachliteratur für die Kinder bis hin zu Aktivitäten zum Thema Bienen und der Arbeit am Stock wird das Bienenprojekt sehr umfangreich ausgebaut.

Wir stehen am Anfang unseres Projektes und orientieren uns an den Hauptakteuren, den Bienen und teilnehmenden Kindern. So kann das Projekt Stück für Stück nachhaltig wachsen.

Personal hat die Möglichkeit, eigene Erfahrungen aus der Bienenhaltung weiterzugeben und/oder sich gezielt Wissen über Fachlehrgänge/Fortbildungen/Imkerkurse/Fachliteratur usw. anzueignen und an die Kinder zu vermitteln.

Wichtig ist, die Kinder für den Umgang mit den Bienen und das Imkern zu begeistern. Dabei ist ein gesundes Verhältnis von Wissensvermittlung/Theorie und der Praxis/dem eigentlichen Imkern wichtig. Als Basis ist eine gewisse theoretische Aufklärung und Wissensvermittlung nötig. Dies kann über verschiedene Methoden umgesetzt werden. Fachliteratur/Bastel- und Kreativangebote/Kurzfilme passend zum Thema.

Ziel des Projektes könnte für die Kinder ein Mini Imker Diplom sein, gepaart mit dem Erlangen von wichtigen Grundkenntnissen der Imkerei. So bekommen die Kinder auch Sicherheit beim Imkern und im Umgang mit den Tieren.

Zudem wurde vorher auch geklärt werden, ab welchen Alters die Kinder in welchem Umfang am Bienenprojekt teilnehmen.

An festen Tagen sollen gezielte Aktivitäten stattfinden. Diese orientieren sich am „Bienenjahr“. Wir versuchen den Kindern Wissen im Einklang mit der praktischen Umsetzung zu vermitteln.

Für das gesamte Personal, die Kinder, die Eltern und alle interessierten Personen soll das Projekt von Beginn an auch transparent nach auβen dargestellt werden und führt so automatisch zu einer festen und nachhaltigen Dokumentation. Hier sollen das Wissen, die Erfahrungen, die Kreativität und die Ideen der Kinder mit einfließen. Wie bereits im oberen Abschnitt (Infotafel) beschrieben.

Sicherheitsmaßnahmen beim Imkern:

Neben der Schutzkleidung werden die Kinder ausreichend über Vorsichtsmaßnahmen und Gefahren beim Imkern unterrichtet. Dies geschieht bei der Basiswissensvermittlung und wird während der praktischen Aktivitäten auch immer unter Aufsicht des zuständigen Personals vertieft.

Zudem wird vorab geklärt werden, was an Sicherheitsvorkehrungen zu treffen ist, wenn Kinder/Personal von Bienen gestochen werden. Ob Allergien vorliegen und ob sich gezielt auch sogenannte „Notfallpakete“ zur direkten Behandlung bei ev. allergischen Reaktionen und Bienenstichen aller Art zugelegt werden sollen. Dies geschieht vor Beginn des Projektes seitens der Maison Relais mit ärztlicher Beratung.

Bei allen Aktivitäten hat das zuständige Personal bezüglich Sicherheit als Vorbild zu fungieren.

 

Pädagogische Ziele:

1.Die Kinder entdecken die Welt der Bienen und verstehen wichtige ökologische Zusammenhänge.

2.Die Kinder bekommen die Möglichkeit, die Wichtigkeit der Biene für die Umwelt/Biodiversität kennenzulernen.

3.Die Kinder können eigenen Honig herstellen.

4.Die Kinder können Verantwortung für unsere Bienenvölker mit übernehmen.

5.Die Kinder erhalten die Möglichkeit, mit ihren eigenen Ideen/Interessen und Bedürfnissen vielfältig am Projekt zu partizipieren.

Dernière modification le 30/09/2022
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